Neujahrsbrezel an MP Laschet

Übergabe der Neujahrsbrezel an Ministerpräsident Laschet

Düsseldorf, 07.01.2020

Der Vorstand des Verbandes des Rheinischen Bäckerhandwerks hat heute eine traditionelle Neujahrsbrezel an Herrn Ministerpräsident Laschet überreicht. Die Neujahrsbrezel symbolisiert in ihrer Form Tradition und Verbundenheit.

„Verbunden sind wir mit Ihnen und Ihren politischen Entscheidungen“, so Landes­innungs­meister von Polheim, „weil Sie, Herr Ministerpräsident, im Gegensatz zu vielen anderen Politikern den Worten Taten haben folgen lassen und sich stark für Bürokratieabbau einsetzen“.

Nicht im Einklang mit diesem Vorhaben steht allerdings die seit dem 1. Januar 2020 bestehende Bonausgabepflicht für Einzelhändler und auch für Bäcker. Damit werden Unmengen von Müll produziert. Auf alle Bäckereien hochgerechnet ergibt sich eine Strecke von 2,5-mal der Entfernung von der Erde bis zum Mond.

Erschwerend kommt hinzu, dass die thermobeschichteten Kassenbelege auch nicht als Altpapier entsorgt werden dürfen. Dabei hätte es dieser Regelung gar nicht bedurft, weil die seit dem 1. Januar 2020 vorgeschriebenen Kassensysteme jeden Kassiervorgang manipulationssicher aufzeichnen.

Herr Laschet zeigte großes Verständnis für die Belange des Bäckerhandwerks und sagte zu, sich über die Möglichkeit der Ausnahmegenehmigung, die § 148 der Abgabenordnung zulässt, zu informieren.

Ein weiteres Anliegen des Verbandes des Rheinischen Bäckerhandwerks ist, dass die hohen Kosten für Lebensmittelkontrollen, die pro Stunde derzeit 80 EUR plus Fahrtkosten für jede Bäckerei verursachen – und zwar auch dann, wenn keinerlei Beanstandung im Betrieb vorliegt - , wieder rückgängig gemacht werden. Der Sachverhalt ist vergleichbar mit einer Polizeikontrolle, bei der der Polizist den Autofahrer zur Kasse bittet, auch wenn er korrekt gefahren ist und keinerlei Verkehrsverstoß vorliegt.

Herr Ministerpräsident Laschet bedankte sich in seiner kurzen Erwiderung ganz herzlich für die Überreichung der Neujahrsbrezel und das damit verbundene Vertrauen und zeigte Verständnis für die Sorgen der handwerklichen und mittelständischen Bäckereien. „Insgesamt war es ein äußerst harmonischer und angenehmer Termin, der insbesondere gezeigt hat, dass der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen die berechtigten Anliegen des Bäckerhandwerks ernst nimmt“, so Geschäftsführer Dohr.

 

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